Begriffslexikon

Säurebeständigkeit

Die Beständigkeit einer bestimmten Produkteigenschaft, z.B. Viskosität, gegenüber einem Milieu mit niedrigsaurem pH-Wert. Bestimmt wird diese, indem man Veränderungen der Produkteigenschaften unter bestimmten Lagerbedingungen beobachtet.

Säurebeständigkeit2015-07-15T14:09:27+02:00

Säuregrad

Maß für den Säuerungsgehalt oder die Säurestärke einer Lösung, ausgedrückt durch die üblichen Konzentrationsmaße für die gelöste Säure bzw. durch den pH-Wert.

Säuregrad2015-07-14T19:01:21+02:00

Säurehydrolyse

Das Ergebnis einer Säurehydrolyse ist eine Verringerung der durchschnittlichen Molekülgröße bei Stärkemolekülen. Säureverdünnte Stärkepasten besitzen eine erhöhte Heißviskosität gegenüber nativer Stärke und tendieren bei Abkühlung stark zur Gelbildung.

Säurehydrolyse2015-07-15T14:11:10+02:00

Säureverdünnte Stärke

Säureverdünnte Stärke wird normalerweise durch Behandlung einer wäßrigen Stärkelösung mit verdünnter Säure unterhalb der Gelbildungstemperatur hergestellt. Die gekörnte Form der Stärke bleibt erhalten; beendet wird die Reaktion durch Neutralisieren, Filtern und Trocknen wenn der gewünschte Grad der Konvertierung (= Umwandlung) erreicht ist.

Säureverdünnte Stärke2015-07-15T14:10:21+02:00

Scherfestigkeit

Dieser Wert reicht vom ausgeprägten strukturviskosen Fließverhalten von Wellpappenklebstoffen bis zur Scherstabilität (d.h. konstanten Viskosität), die bei vielen aufbereiteten Nahrungsmitteln erforderlich ist. Letztere erreicht man durch vernetzte Stärke.

Scherfestigkeit2015-07-15T14:18:04+02:00

Schrot

Schrot oder auch Grieß – Trivialbezeichnung für die normalerweise unerwünschten, relativ großen, harten Partikel, die manchmal in einem pulverisierten Produkt auftreten. Können durch Sieben eliminiert werden. Oft bildet sich Schrot durch Wärmefusion von Primärpartikeln zu größeren Agglomeraten.

Schrot2015-07-15T14:14:32+02:00

Schrotmehl

Ein Nebenprodukt der Naßvermahlung von Mais mit denselben Bestandteilen wie Schrotmehl (aus Maisgluten), aber mit einem höheren Anteil an Gluten.

Schrotmehl2015-07-15T14:17:04+02:00

Schüttdichte

Die Aufschüttdichte eines Pulvers oder eines partikulären Produkts, ausgedrückt in kg/m³; dies ist das Gewicht der Volumeneinheit des Pulvers samt Poren und Hohlräumen. Die Schüttdichte kann sowohl beim losen Pulver als auch nach dem Verpacken unter bestimmten Bedingungen bestimmt werden.

Schüttdichte2015-07-15T14:16:05+02:00

Schüttwinkel

Lässt man Pulver unter bestimmten Bedingungen auf eine ebene Oberfläche fallen, so dass sich eine Anhäufung bildet, so ist der Schüttwinkel jener Winkel zwischen der schrägen Oberfläche der Anhäufung und der Horizontalen. Pulver mit hohem Rieselvermögen hat deshalb einen niedrigeren Schüttwinkel als Pulver mit niedrigem Rieselvermögen. Der Schüttwinkel nimmt normalerweise mit abnehmender Rieselfähigkeit bei ansteigendem Feuchtigkeitsgehalt zu.

Schüttwinkel2015-07-15T14:13:05+02:00

Scott-Viskosität

Die Scott-Viskosität einer Stärke bzw. modifizierten Stärke ist die in Sekunden angegebene Zeitspanne, die eine Stärkepaste mit bekannter Konzentration benötigt, um aus der Öffnung eines standardisierten Scott-Trichters zu fließen. Um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen, müssen die Stärkekonzentration, der Übergang in die pastige Konsistenz in der dampfbeheizten Scott-Wanne genau eingehalten werden. Die Scott-Viskosität wird nach und nach durch alternative Kennzahlen für die Viskosität einer Paste ersetzt. Sie wird aber noch für firmeninterne Richtlinien/Vorschriften bei nativer und modifizierter Stärke verwendet.

Scott-Viskosität2015-07-15T14:11:52+02:00