Begriffslexikon

Halbtrockene Modifizierung

Diese Methode wird bei zwischenständigem Feuchtigkeitsgehalt durchgeführt. Die Stärke wird mit einem sauren oder alkalischen Katalysator besprüht, entweder gleichzeitig oder unmittelbar nachdem die chemischen Reagenzien die erwünschte Veränderung herbeigeführt haben. Das so erhaltene Produkt wird nach beendeter Reaktion neutralisiert; es ist nicht gereinigt und enthält alle in der Reaktion verwendeten Chemikalien. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass keine Nebenprodukte oder kein Abfluss anfallen, die eine Bearbeitung oder Entsorgung erfordern.

Halbtrockene Modifizierung2015-07-15T11:23:55+02:00

Hydrierung

Das Einführen von Wasserstoff in eine chemische Verbindung.
Bei der chemischen Umwandlung von reduzierendem Zucker wird Raney-Nickel als Katalysator verwendet.

Hydrierung2015-07-15T11:24:57+02:00

Hydrolyse

Bezeichnet die Zersetzung oder Spaltung einer chemischen Verbindung durch die Reaktion mit Wasser. Als Katalysatoren werden Säuren, Laugen oder Enzyme verwendet. Der Umwandlung von Stärke in Maltodextrin oder Glukosesirup liegt die Hydrolyse zugrunde.

Hydrolyse2015-07-15T11:27:39+02:00

hydrophil

Wasseranziehend,Kohlenhydrate sind aufgrund ihrer Hydroxylgruppen von Natur aus hydrophil.

hydrophil2015-07-15T11:28:52+02:00

Hydrophobe Stärke

Nicht benetzbare Stärke, die chemisch verändert wurde und in der Folge hydrophobische Eigenschaften aufweist. Beispiel: Die Esterstärke n-Octenyl-Succinat, die man durch die Behandlung von Stärke mit n-Octenyl-Succinyloxid erhält. Wird verwendet als Speisestärke (als Stabilisierungsmittel) und in der Papierindustrie.

Hydrophobe Stärke2015-07-15T11:30:36+02:00

Hygroskopizität

Die Eigenschaft, Wasser bzw. Feuchtigkeit anzuziehen.
Stärke, die auf Werte unter ihrem Gleichgewichtsfeuchtigkeitsgehalt getrocknet wurde, nimmt langsam die Feuchtigkeit aus der Luft auf, bis ihr Gleichgewicht wieder hergestellt ist.

Hygroskopizität2015-07-15T11:32:11+02:00