1842 reicht Jacob Christoph Rad – ein direkter Vorfahre von Hans Langenbach – ein entsprechendes Privileg bei den zuständigen Behörden in Brünn ein, das dann ein Jahr später auf fünf Jahre gewährt wird. Durch eine Siebmaschine wird Zuckermehl in die Form eingesiebt und hierauf glattgestrichen. Auf einer Schienenbahn rollen die beiden Platten nun unter die Presse. Die Stempel können jetzt auf die entsprechenden Öffnungen heruntergeschraubt werden, wodurch die Zuckermasse auf das halbe Volumen zusammengepresst wurde. Der Druck wird gelockert, die Metallplatte unter der Lochplatte hervorgezogen und durch ein Brettchen ersetzt, auf welches die Würfel mit der Presse herausgedrückt wird. Die solcherart hergestellten vierhundert Zucker-Würfel werden hierauf einen Tag getrocknet und dann verpackt und versendet. Mit sechs solchen Vorrichtungen erzeugen elf Frauen, zwölf Mädchen und zahlreiche Kinder täglich zweihundert Zentner Würfelzucker.