Firmengeschichte

Firmengeschichte 2016-10-28T20:57:51+00:00

Juni 2015

Firmenübernahme durch
Hans Langenbach, MBA

Aufgrund der schweren Erkrankung von Komm.-Rat Hans Langenbach übernimmt sein Sohn, Hans Langenbach, MBA, mit 1. Mai 2015 die Geschäftsführung von Wartenberg & Co.

Tatkräftig unterstützt von seiner Schwester, Elisabeth Langenbach, führen sie gemeinsam das traditionsreiche Familienunternehmen im Sinne ihres Vaters nach dessen Ableben weiter.

Kommerzialrat Hans Langenbach
* 5. 1. 1944 † 5. 6. 2015

Komm.-Rat Hans Langenbach war zuerst als Prokurist und dann als Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter über 50 Jahre für die Fa. Wartenberg & Co tätig. Für sein Engagement bei der Vereinigung der fachmännischen Laienrichter Österreichs (dessen Präsident er 12 Jahre lang war), beim Österreichischen Gewerbeverein, sowie als Obmann bei der Vereinigung Österreichischer Zuckergroßhändler hat er zahlreiche Ehrenzeichen verliehen bekommen.
► Nachruf des Österreichischen Gewerbevereins

Januar 1996

Firmeneintritt Elisabeth Langenbach

1996 tritt Elisabeth Langenbach als offene Handelsgesellschafterin in das Unternehmen ein.

Januar 1995

EU-Beitritt

Seit dem EU-Beitritt im Jahr 1995 verstärkt sich der Absatz in das benachbarte EU-Ausland zunehmend, da die Hauptabnehmer Österreichs in den Osten abwandern oder ihre Produktion gänzlich einstellten.

Zum heutigen Zeitpunkt beliefert Wartenberg & Co große Betriebe der Lebensmittelindustrie in Österreich, Italien und Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Januar 1993

Firmeneintritt Hans Langenbach, MBA

1993 tritt Hans Langenbach, MBA als offener Handelsgesellschafter in das Unternehmen ein.

Januar 1983

Gründung OHG

1983 wird Wartenberg & Co wieder eine OHG mit den Gesellschaftern Komm.-Rat Hans Langenbach und seiner Frau Elisabeth Langenbach.

November 1982

Firmenübernahme durch Komm.-Rat Hans Langenbach

Im November 1982 übernimmt der bisherige Prokurist Komm.-Rat Hans Langenbach die Firma Wartenberg & Co. Die Firmenphilosophie lautet ab diesem Zeitpunkt „Unmögliches erledigen wir sofort – Wunder dauern ein bisschen länger!“ – und so hält man es auch noch heute mit den Kundenwünschen!

August 1964

Firmeneintritt Komm.-Rat Hans Langenbach

Im August 1964 tritt Komm.-Rat Hans Langenbach in die Firma Wartenberg & Co ein.

Januar 1945

Nachkriegszeit

Nach dem Krieg ist Wartenberg & Co mit dem Vertrieb der „Deuring-Produktpalette“ der Hauptlieferant der Süßwaren-, Speiseeis-, Pharma-, Marmelade- und Konfitüre-, der Leder-, Gerbwaren-, Gewürz-, Fruchtsaft-, sowie der Fett- und Ketchup-Industrie. Zusätzlich beliefert man auch Gewerbebetriebe aus den selben Branchen.

Januar 1938

Kriegsjahre und Zusammenlegung der Fabriken

In den Kriegsjahren 1938 bis 1945 ist Wartenberg & Co eine Einzelfirma und wird vom damaligen Besitzer, Wartenberg-Vikulnich, geleitet. In der Nachkriegszeit wird Ludwig Tauber als stiller Gesellschafter mit der Leitung der Stärkeabteilung der „Deuring – Produkte“ betraut. Dieser war vor 1938 nicht nur Vertreter der Firma Deuring, sondern auch Präsident des Stärkekartells, welches aus sieben Stärkefabriken bestand.

Im Jahr 1938 werde alle Fabriken auf zwei zusammengelegt. Eine verbleibt in Vorarlberg, K. Deuring & Co, Hörbranz – die restlichen sechs Fabriken werden zu einer einzigen mit Standort Gmünd im Waldviertel zusammengeschlossen. Damit werden eine Maisstärkefabrik mit Derivaten in Vorarlberg, die Wartenberg & Co vertritt, und eine Fabrik für Kartoffelverwertung in Gmünd gegründet.

Januar 1918

Repräsentanz K. Deuring

Ab dem Gründungsjahr 1918 vertritt Wartenberg & Co die Firma K. Deuring & Co (Hörbranz/Vorarlberg) bis der Produktionsstandort von der Firma Agrana Zucker & Stärke AG im Jahr 2002 übernommen wird. K. Deuring & Co produziert in dieser Zeit erfolgreich eine breite Palette an Stärkeprodukten – darunter Maisstärke nativ & thermisch modifiziert, Glucosesirupe und Dextrose, alle Produkte auch in BIO-Qualität – für den österreichischen, deutschen und italienischen Markt.

Oktober 1906

Gründung

Am 30. Oktober 1906 wird die Firma Wartenberg & Co mit dem Standort Wien 1., Walfischgasse 8, erstmals im Handelsregister Wien  eingetragen. Sie ist zu Beginn eine Zuckerhandelsfirma. Dann wird die Geschäftstätigkeit auf einen Lebensmittelgroßhandel, danach kurzzeitig auf ein Bank- und Kommissionshaus ausgeweitet, um schließlich – bis heute – wieder zum Fachgroßhandel mit Zucker- und Stärkeprodukten zurückzukehren.

Januar 1842

Jacob Christoph Rad erfindet den Würfelzucker

1842 reicht Jacob Christoph Rad – ein direkter Vorfahre von Hans Langenbach – ein entsprechendes Privileg bei den zuständigen Behörden in Brünn ein, das dann ein Jahr später auf fünf Jahre gewährt wird. Durch eine Siebmaschine wird Zuckermehl in die Form eingesiebt und hierauf glattgestrichen. Auf einer Schienenbahn rollen die beiden Platten nun unter die Presse. Die Stempel können jetzt auf die entsprechenden Öffnungen heruntergeschraubt werden, wodurch die Zuckermasse auf das halbe Volumen zusammengepresst wurde. Der Druck wird gelockert, die Metallplatte unter der Lochplatte hervorgezogen und durch ein Brettchen ersetzt, auf welches die Würfel mit der Presse herausgedrückt wird. Die solcherart hergestellten vierhundert Zucker-Würfel werden hierauf einen Tag getrocknet und dann verpackt und versendet. Mit sechs solchen Vorrichtungen erzeugen elf Frauen, zwölf Mädchen und zahlreiche Kinder täglich zweihundert Zentner Würfelzucker.