Wissenswertes über Lecithine

Wissenswertes – Lecithine 2016-11-06T23:31:28+00:00
Stärke und Stärkederivate

Lecithine gehören zu den sogenannten Phosphatidylcholine – Phospholipiden, die aus Fettsäuren, Glycerin, Phosphorsäure und Cholin bestehen. Sie sind Begleitstoffe in Fetten und Ölen und besonders in Eidotter und Zellen pflanzlicher Samen vorhanden (Soja, Sonnenblumen).

Lecithine erlauben das Emulgieren (Vermischen) von Fetten und Wasser und sind somit wichtige natürliche Tenside (Emulgatoren) für die Nahrungs- und Futtermittel – und sind in der EU als Lebensmittelzusatzstoff (E322) für Lebensmittel zugelassen (auch für BIO-Produkte).

Emulgatoren beeinflussen Lebensmittel und non-Food-Produkte unterschiedlich – je nach System und Typ des Emulgators. Daher hängt die Wahl des optimalen Emulgators davon ab, in welche Richtung man das Produkt modifizieren möchte und wie viel Wasser es enthält.

Einsatzgebiete von Lecithinen:

  • Lebensmittelindustrie (Backwaren, Margarine, Schokolade, Süßwaren, Instant-Produkte, Nahrungsergänzungsmittel, Health Food)

  • Kosmetik

  • Pharmaindustrie

  • Tiernahrung

  • technische Anwendungen (Farben, Lacke, Druckfarben, Leder- und Textilherstellung)

  • biologische Boden- und Altlastensanierung

  • Düngemittel und Pestizide

  • Bau- und Mineralölindustrie

  • Einsatz als Emulgator, Benetzungsmittel, Stabilisator, Trennmittel, Antioxidans, Dispergator, Schmiermittel