Rene Suchan

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Firmenübernahme durch
Hans Langenbach, MBA

Aufgrund der schweren Erkrankung von Komm.-Rat Hans Langenbach übernimmt sein Sohn, Hans Langenbach, MBA, mit 1. Mai 2015 die Geschäftsführung von Wartenberg & Co.

Tatkräftig unterstützt von seiner Schwester, Elisabeth Langenbach, führen sie gemeinsam das traditionsreiche Familienunternehmen im Sinne ihres Vaters nach dessen Ableben weiter.

Kommerzialrat Hans Langenbach
* 5. 1. 1944 † 5. 6. 2015

Komm.-Rat Hans Langenbach war zuerst als Prokurist und dann als Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter über 50 Jahre für die Fa. Wartenberg & Co tätig. Für sein Engagement bei der Vereinigung der fachmännischen Laienrichter Österreichs (dessen Präsident er 12 Jahre lang war), beim Österreichischen Gewerbeverein, sowie als Obmann bei der Vereinigung Österreichischer Zuckergroßhändler hat er zahlreiche Ehrenzeichen verliehen bekommen.
► Nachruf des Österreichischen Gewerbevereins

Gründung

Am 30. Oktober 1906 wird die Firma Wartenberg & Co mit dem Standort Wien 1., Walfischgasse 8, erstmals im Handelsregister Wien  eingetragen. Sie ist zu Beginn eine Zuckerhandelsfirma. Dann wird die Geschäftstätigkeit auf einen Lebensmittelgroßhandel, danach kurzzeitig auf ein Bank- und Kommissionshaus ausgeweitet, um schließlich – bis heute – wieder zum Fachgroßhandel mit Zucker- und Stärkeprodukten zurückzukehren.

Jacob Christoph Rad erfindet den Würfelzucker

1842 reicht Jacob Christoph Rad – ein direkter Vorfahre von Hans Langenbach – ein entsprechendes Privileg bei den zuständigen Behörden in Brünn ein, das dann ein Jahr später auf fünf Jahre gewährt wird. Durch eine Siebmaschine wird Zuckermehl in die Form eingesiebt und hierauf glattgestrichen. Auf einer Schienenbahn rollen die beiden Platten nun unter die Presse. Die Stempel können jetzt auf die entsprechenden Öffnungen heruntergeschraubt werden, wodurch die Zuckermasse auf das halbe Volumen zusammengepresst wurde. Der Druck wird gelockert, die Metallplatte unter der Lochplatte hervorgezogen und durch ein Brettchen ersetzt, auf welches die Würfel mit der Presse herausgedrückt wird. Die solcherart hergestellten vierhundert Zucker-Würfel werden hierauf einen Tag getrocknet und dann verpackt und versendet. Mit sechs solchen Vorrichtungen erzeugen elf Frauen, zwölf Mädchen und zahlreiche Kinder täglich zweihundert Zentner Würfelzucker.